„closed-border-libert?re“ sind die 5. Kolonne des Zwangsstaates

Gew?hnlich verwende ich lieber deutsche Begriffe statt Anglizismen, nur passt „closed border“ einfach zu gut und bekanntlich ist Englisch ja germanischer als das Deutsch. Beginnen wir deshalb mit der Bestimmung der Begriffe. Den Ursprung von „close“ hatte ich bereits an Hand des Wortes „Kloster“ erkl?rt http://fri.us.com/2017/03/05/die-wikinger-sind-die-guten/ So wie das Kloster f?r unsere Ahnen ein verschlossener Ort war in dem f?r die Insassen harte Regeln galten – man kann sehr wohl den Vergleich mit einem Gef?ngnis ziehen – so versteht sich das „closed“ mehr als weggesperrt, denn vor ?usserem Zugriff gesch?tzt. „border“ ?bersetzen wir heute mit Grenze, aber ganz so einfach ist es nicht, denn Nationalstaaten mit ihren Staatsgrenzen sind sehr neuzeitliche Ideen.

In einer Zeit in der unsere Ahnen noch frei lebten, bezeichneten sie mit dem arischen Wort „graniza“ nat?rliche Grenzen, also Gebirge, Fl?sse, Ufer oder Waldr?nder. Das deutsche Wort Grenze kommt von dieser Sprachwurzel. Da es heute nicht politisch konform ist an den arischen Ursprung zu erinnern schreibt das W?rterbuch dieses Wort w?re ein Lehnwort aus der polnischen Sprache. Da nach meiner These die Polen, wie alle Slawen, mehr noch arische Wurzeln haben als die Deutschen, hat das W?rterbuch nicht Unrecht, wenngleich es nur einen Teil der Wahrheit wiedergibt. In fast allen slawischen Sprachen versteht man das Wort „graniza“. Wichtig ist aber noch ein weiteres arisches Wort: „marka“ aus dem sehr viele Worte in die deutsche Sprache ?bergegangen sind. „marka“ bedeutet etwas als sein Besitz zu markieren. Mit einem Brandzeichen konnte der freie arische Herr sein Vieh als sein Eigentum markieren. Tiere markieren ihr Revier und als die christliche Kirche anfing die Welt als Eigentum ihres Gottes aufzuteilen und zu markieren entstanden die christlichen Marken. Die Altmark, die Ostmark, die Mark Brandenburg sind alles gewaltsame Aneignungen von Land im Namen des Christengottes und unter Verwaltung dessen der seine Gunst hat. Das erste Geld in diesen Reichsmarken wurde auch von der Herrschaft markiert und deshalb hatte die offizielle W?hrung in Deutschland einmal den Namen Deutsche Mark.

Letztlich ist auch border ein arisches Wort, denn „borda“ meinte urspr?nglich nur das Holzbrett. Wenn man einen Bretterzaun baute, um dahinter sein Vieh einzusperren, dann hatte man seine border, auf dem Schiff konnte man ?ber die Bretter fallen und „?ber Bord gehen“ und im fr?hen Frankenreich bauten einige der arischen Eroberer Bretterh?tten in die sie ihre h?bschesten Sklavinnen sperrten, um sich mit ihnen zu vergn?gen, und daraus entstand das Wort „Bordell“. Wenn wir heute also einem unserer Vorfahren aus der freien Welt etwas von einem „closed-border-Staat“ erz?hlen, dann k?nnte er an einen grossen Puff mit Sklaven denken die darin eingesperrt sind. Er h?tte wohl keine Lust sich da auch mit einsperren zu lassen.

1994 wurde mir pers?nlich klar warum der Bundesrepublik die Grenzkontrollen wichtig sind. Bis dahin dachte ich, wie heute sicher die Mehrheit noch immer, die Grenzen sind wichtig um die B?rger im Land vor Verbrechern aus dem Ausland zu sch?tzen. Gewundert habe ich mich nur warum es immer so vielen Verbrechern  gelungen ist trotzdem rein zu kommen. Grenze ist halt nicht gleich Grenze und wenn man wirklich eine Grenze m?chte muss man das auch richtig konsequent machen wie in Nordkorea oder in der DDR. Alle anderen Grenzen sind im Prinzip nur teurer staatlicher Pfusch. Zumindest beginnt es so, aber dann gibt es mit der Grenze nur zwei Richtungen. Entweder der Pfusch wird stetig verbessert in Richtung DDR-Nordkorea Ideal oder man l?sst es ganz. Die Abschaffung der Grenzkontrollen innerhalb der EU ist eine der wenigen Vorteile die ich der Europ?ischen Union eingestehe. Die Frage ist nur warum dazu dieses gigantische Verwaltungsmonster n?tig ist und die Staaten das nicht auch alles untereinander kl?ren k?nnten.

1994 lebte ich in freiwillig in Ostdeutschland und wenn ich Ostdeutschland schreibe, dann meine ich auch Ostdeutschland und nicht Mitteldeutschland. Ostdeutschland war f?r mich schon damals ein geografischer Begriff unabh?ngig davon, ob Pommern, Schlesien und Ostpreussen (auch geografische Begriffe f?r herrliche Landschaften) nun grade unter polnischer, russischer, tschechischer oder BRD-Verwaltung standen. Meiner Ansicht nach gab es damals verschiedene Rechtsebenen. In diesen Landschaften hatten Privatpersonen Eigentum und die Staaten hatten die Aufgabe die Rechte dieser Eigent?mer zu sch?tzen. Wenn der polnische Staat die Verwaltung ?ber Oberschlesien vom Deutschen Reich ?bernimmt so muss ich das akzeptieren, wenn dieser Staat aber die Rechte der Menschen dort missachtet. Wenn er sie von ihrem Eigentum vertreibt oder sie sogar in Konzentrationslager wie das Lager Lambsdorf sperrt und dort t?tet, dann ist das Unrecht. Diese Meinung habe ich damals immer offen gesagt und deshalb wurde in der polnischen und bundesdeutschen Presse eine ziemlich unsachliche Hetzkampagne gegen mich gef?hrt. Angeblich wollte ich den 2. Weltkrieg wieder neu beginnen, die polnischen Neusiedler mit Gewalt vertreiben und so weiter. Tats?chlich hatte ich die erste deutschsprachige Zeitung in Oberschlesien herausgegeben und die Sache lief schon so gut, dass man diese Zeitung fast ?berall in Oberschlesien im Zeitschriftenhandel kaufen konnte. Ich hatte eine Sponsorengruppe gefunden und wir hatten einen Antrag gestellt auf eine Sendelizenz f?r deutschsprachiges Radio aus Polen.

Vermutlich musste sich ein ganzer Schwarm von Geheimdienstlern mit der Frage besch?ftigen, ob das mit dem Radio wirklich ernst war und ob die finanziellen und personellen M?glichkeiten vorhanden waren. Ihre Erkenntnisse waren wohl sehr beunruhigend. Nun hatte Polen aber erst vor wenigen Jahren den kommunistischen Zwangsstaat ?berwunden. Ganz anders als in der Bundesrepublik gab es in Polen noch keine festen politischen Strukturen. Die Demokratie dort ist viel bunter, viel lebendiger und sehr viele Menschen hatten durch den Staatsterror der Kommunisten eine grosse Abneigung gegen einen starken Staat. In Polen glaubt man nicht daran, dass der Staat immer Recht hat, man bem?ht sich wirklich durch alle Schichten der Gesellschaft um diese Ideale die einen Rechtsstaat ausmachen sollten. Wie absurd dieses Streben aus libert?rer Sicht auch sein mag, aber Polen ist auf seinem Weg in den Polizeistaat im Vergleich zur Bundesrepublik Deutschland noch viele Jahre hinterher. Mir wurde klar gemacht, dass mein Radio nicht erw?nscht ist, aber man wusste nicht wie man es verhindern sollte. Vor allem wurde dann auf die Hetzkampagne durch die Massenmedien gesetzt und viele kleine verwaltungstechnische Formalit?ten wurden gesucht und gefunden um die Antworte auf eine politische Frage mit verwaltungstechnischen Problemen zu umgehen. Schlie?lich wurde mir sogar die Einreise nach Polen untersagt, allerdings nach einem Einspruch wieder aufgehoben.reisepass2

Nun kam die Bundesrepublik ins Spiel und ein alter funktionierender Staat (BRD) konnte an meinem Beispiel dem jungen unerfahrenen Staat (Polen) demonstrieren wie man solche Probleme angeht. Zuerst erging eine Anweisung des Aussenministeriums an die f?r mich zust?ndige Passbeh?rde mir durch einen Eintrag in meinem Pass die Ausreise nach Polen zu verbieten. Begr?ndung ganz lapidar, ich schade den Interessen des Aussenministerium. Sp?ter wurde das erweitert auf, ich schade dem Ansehen der Bundesrepublik im Ausland. Nat?rlich klagte ich beim Verwaltungsgericht und schon mit der Zust?ndigkeit des Verwaltungsgerichts war absehbar dass ich keine Chance habe und sich die Sache ?ber Jahre ziehen wird. Die kurze Zusammenfassung: Zum Zeitpunkt der Entscheidung nach mehreren Jahren war mein Reisepass in seiner befristeten G?ltigkeit bereits abgelaufen und deshalb war meine Klage abzuweisen. Ich sollte einen neuen Pass beantragen, habe nat?rlich wieder den Eintrag bekommen und bis zur Entscheidung war der Pass auch nicht mehr g?ltig. Vorl?ufige Rechtsmittel wurden abgelehnt, denn die Interessen der Bundesrepublik gehen immer vor die Interessen eines Einzelnen und ob ich tats?chlich dem Ansehen der Bundesrepublik schade ist v?llig egal, denn es z?hlt nicht was ich selbst sage, schreibe oder mache sondern es z?hlt allein was die Massenmedien behaupten und dabei ist der Wahrheitsgehalt v?llig unwichtig.

Da kein einziges Massenmedium der Bundesrepublik ein Interesse daran hatte irgend etwas ?ber meinen Fall zu publizieren ergibt sich automatisch auch kein ?ffentliches Interesse. ?ber pers?nliche Kontakte weiss ich das heute vielen Menschen komplett die Ausreise verboten ist genau wie fr?her in der DDR. Ich vermute es gibt hunderte solcher F?lle von denen niemand etwas weiss, denn es ist nicht von ?ffentlichem Interesse. Betroffen sind Linksradikale, Rechtsradikale, Fussballfans, Islamisten, Rocker, im Prinzip kann jedes Amt nach belieben einen B?rger in so eine Schablone einordnen und mit ihm nach Belieben verfahren. Er hat keinerlei M?glichkeit sich mit Rechtsmitteln dagegen zu wehren und da beschlossen wurde, dass sowas nicht von ?ffentlichem Interesse ist gibt es dar?ber auch eine ?ffentliche Diskussion. Im Passgesetz ist klar festgelegt wie weit der Staat mit seinen Ausreiseverboten gehen kann. Ausreiseverbot erh?lt jeder ganz einfach durch eine Versagung des Passes nach § 7 des Passgesetzes z.B. wenn er nicht jede Steuerforderung erf?llt hat, wenn er Unterhalt nicht bezahlt hat, wenn irgendeine Beh?rde gegen ihn ermittelt, wenn ein Politiker in einem Amt der Ansicht es es schade dem Ansehen des Staates, wenn man ihm unterstellt im Ausland etwas zollfrei kaufen zu wollen, wenn man ihm unterstellt im Ausland Drogen einnehmen zu wollen und im extremsten Fall im Absatz 7 und 8 sogar dann, wenn die BRD wieder auf einen Krieg mit einem anderen Rechtsstaat zusteuert und man da nicht mitmachen m?chte. reisepass3

Wenn es tats?chlich wieder eine geschlossene Grenze um die BRD geben wird, dann wird sich die Kontrolle nicht nach aussen richten, um Migration zu verhindern, sondern ihr Ziel wird es sein die Sklaven des Staates an einer Flucht zu hindern. Ich behaupte nicht das jemand das so plant, aber ich bin sicher dass die System eigenen Mechanismen es auch ohne zentrale Planung genau darauf hinauslaufen lassen. Alles steht klar im l?ngst schon geltenden Recht niedergeschrieben und was ich hier schreibe ist meine pers?nliche Erfahrung. Solche Erfahrungen macht man nat?rlich nicht, wenn man nur daheim am PC ?ber die Welt redet und mir ist klar, dass nur einige wenige meiner Facebook Freunde das hier lesen werden. Mehr erwarte ich auch nicht.

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