Die Wikinger sind die Guten

Die Wikinger kamen als Befreier und nicht als R?uber. Ihre Mission ist heute wichtiger als je zuvor. Der grosse Kulturkampf der Freien gegen die Sklaverei hat vor 1200 Jahren begonnen. Er ist fast verloren, aber doch noch nicht ganz beendet.

Unsere Vorstellung ?ber die Wikinger ist ein Musterbeispiel daf?r wie Sieger die Geschichte schreiben und wie Propaganda zur historischen Wahrheit wird. Wenn wir heute an Wikinger denken, dann sehen wir in unserer Phantasie urw?chsige M?nner mit ?xten und Speeren die friedliche Kl?ster ?berfallen und pl?ndern. Seit dem 8. Juni 793 hat sich diese Legende verbreitet, denn an diesem Tag wurde das Kloster Lindisfarne in England von Wikingern angegriffen. Dieser Vorfall markiert den Beginn einer Epoche in Europa die man in der Geschichtswissenschaft die Wikingerzeit nennt. Offiziell dauerte sie etwa 400 Jahre, aber tats?chlich handelt es sich um einen Kampf der Kulturen und dieser Kampf ist bis heute nicht beendet. Leider steht es sehr schlecht f?r die Partei der Guten, die f?r die Freiheit k?mpfen und gegen die Versklavung der ganzen Menschheit einstehen.

Was ist das ?berhaupt ein Kloster? Das Wort „Kloster“ entstammt tats?chlich der indoarischen Ursprache unserer Ahnen und es ist bis heute in fast allen Sprachen der Gegenwart erhalten, die einen indogermanischen Ursprung haben. Im Niederl?ndischen (klooster), Ungarischen (kolostor), Estnischen (klooster), Polnischen (klasztor), Tschechischen (kl??ter), in den skandinavischen Sprachen (kloster) und im Latein (claustrum). Die  urspr?ngliche Bedeutung wird gut bei dem englischen Wort „close“ deutlich, denn es bezeichnet etwas verschlossenes. Kloster und „closed“ haben einen gemeinsamen Ursprung und so ist auch die g?ngige Erkl?rung f?r das „Claustrum“ aus dem Latein richtig „geschlossener Ort“. Wie geschlossen diese Kl?ster tats?chlich auch waren erkennt man, wenn man vor den hohen Aussenmauern der letzten Kl?ster steht, die heute noch erhalten sind. Von ausserhalb k?nnte man nicht unterscheiden, ob man vor einem Kloster oder vor einem Gef?ngnis steht.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die meisten Menschen in diesen Kl?stern dort nicht freiwillig waren, dann ergibt sich ein ganz neues Bild. Von den wenigen Urkunden aus dem 9. Jahrhundert besch?ftigen sich einige mit dem Schatzwurf. Der Schatzwurf ist ein symbolischer Akt des Mittelalters zur Freilassung eines Sklaven und seiner Erhebung in den Stand eines Freien. In allen dokumentierten F?llen handelte es sich um einen Menschen der bis zu diesem Schatzwurf Eigentum eines Klosters war. In den christlichen Kl?stern dieser Zeit befanden sich also nachweisbar Sklaven der Kirche. Unbekannt ist ihr prozentualer Anteil. Nicht ganz unbekannt ist hingegen der Grund warum jemand dort im Kl?ster festgehalten wurde, wenn er nicht schon unfrei dort geboren wurde. Es gibt auch hier wieder viele Quellen die darauf schliessen lassen, dass es eine Strafe war in ein Kloster geschickt zu werden. Selbst bedeutende Kriegsherren, wie der Sachsenherzog Widukind wurden nach ihrer Unterwerfung gezwungen in ein Kloster zu gehen. Unz?hlige Quellen berichten von adligen Damen die diese Bestrafung erleiden.

Das ist alles lange her und Kl?ster sind nur mittelalterliche Geschichte glauben wir heute. Mitnichten meine ich und stelle die These auf, allein in der Bundesrepublik Deutschland leben 80 Millionen wie in einem mittelalterlichen Kloster. Damals war der Unterschied zwischen einem Leben im Kloster und dem Leben in der Freiheit die feste Struktur des Klosterlebens. Der ganze Tagesablauf der Insassen war bis auf die Stunde genau geregelt. Immer unter dem Prinzip „ora et labora – bete und arbeite“ bestimmten Regeln das Leben innerhalb der Mauern bis in das kleinste Detail und allgegenw?rtig war ein Strafenkatalog f?r jedes m?gliche Fehlverhalten bis hin zu „s?ndigen“ Gedankenverbrechen. Diese Art das Leben f?r sich und andere zu organisieren ist nicht etwa mit den Kl?stern verschwunden. Sie ist tats?chlich heute allgegenw?rtig im Staat und das wird in fast jedem Detail deutlich. Die Regeln des modernen Staates f?r seine Staatsb?rger benutzen nicht nur ganz selbstverst?ndlich die mittelalterliche Sprache sondern der Staat hat selbst die Hierarchie und die Herrschaftsinstrumente komplett kopiert.

Ein klassisches Beispiel f?r den Siegeszug der Klosterideologie ist der staatliche Bu?geldkatalog f?r seine B?rger: Macht sich eine Person strafbar, weil sie eine Ordnungswidrigkeit begangen hat, dann muss sie in den meisten F?llen ein Bu?geld zahlen. Auch, wenn das Wort mittlerweile in vielerlei Hinsicht Einzug in die Alltagssprache genommen hat, so ist die „Bu?e“ vor allem ein religi?ser Begriff. Wer Bu?e ableistet, befreit sich vor Gott von seinen S?nden und kehrt zur?ck zu ihm. Die Bu?e findet in den meisten Religionen Erw?hnung. So vor allem beim Beten und Fasten im Judentum und im Islam. Selbst im Buddhismus ist die Bu?e ein Begriff, n?mlich im Reuebekenntnis bei der Reinigung und L?uterung des Geistes oder im Christentum, wenn sich Gl?ubige zu ihren S?nden bekennen.

Ein Bespiel f?r die Hierarchie sind auch Worte die wir v?llig selbstverst?ndlich verwenden wie etwa „Vollstreckungsbeamte“ oder „B?rgermeister“. Wir blenden dabei die Herkunft des Wortes „Vollstreckung“ von der Streckbank aus dem Folterkeller aus und wir sind ?berzeugt den B?rgermeister selbst w?hlen zu k?nnen, so wie damals die M?nche ihren Prior. Allerdings war jede Wahl eines Abtes nur eine reine Folklore, denn wer Abt wurde war l?ngst im Vorfeld vereinbart und niemand konnte gegen den Willen der alten etablierten Herrschaft in dieses Amt gelangen. Der B?rgermeister ist der Meister der B?rger, aber die mittelalterliche Bedeutung des Wortes „B?rger“ sagt schon alles ?ber den Status von B?rgern aus. Ein B?rger ist ein Unfreier „burga = Besch?tzter“ der unter dem Schutz eines Herren steht. Der B?rger steht unter dem Schutz seines Herren und befindet sich gesch?tzt innerhalb der Mauern seines Herren. Der Staatsb?rger von heute geh?rt einem Staat und ist innerhalb der Grenzen dieses Staates gesch?tzt. Der Preis dieses Schutzes war und ist selbstverst?ndlich die Freiheit und das Schutzgeld nennt sich Steuer

Ausl?ser der Wikingerangriffe auf die Kl?ster in Europa waren nicht die Lust am Raub und die Erwartung auf Beute. Ausl?ser war ein Skandal der sich im 8. Jahrhundert im Frankenreich der Merowinger ereignete und der Ursprung einer gesellschaftlichen Entwicklung wurde in deren Folge f?r immer die Freiheit der Menschen endete. Eine unglaubliche soziale Fehlentwicklung die nicht nur die Freiheit sondern vielleicht sogar die ganze Menschheit vernichten wird. Dieser Vorfall war der Aufstand des Amtsadels gegen den Blut Adel, der Verrat des Hausmeisters am Eigent?mer, der Putsch der Karolinger gegen die Merowinger. Am Anfang der Geschichte des christlichen Abendlandes steht die Zerst?rung der nat?rlichen Ordnung und im gegenw?rtigen Stadium erleben wir den Fall der letzten nat?rlichen Ordnungskr?fte, wenn nicht rechtzeitig die Drachensegel am Horizont erscheinen.

Der Freiheitskampf der Wikinger ist kein historisches Ereignis. Wir sind heute im Jahr 2017 noch mitten in diesem Kampf der Kulturen und jeder von uns muss sich entscheiden auf welcher Seite er stehen wird. Will er B?rger sein, gesch?tzt aber unfrei in den Mauern des Staates oder will er Wikinger sein. Wikinger sind keine B?rger. Sie sind freie Frauen und Herren und deshalb nennen sie sich auch so. Herr und Frau sind ein viel besseres Wort f?r einen freien Menschen als B?rger. Beide Worte stammen aus der arischen Sprache von dem Wort „Fru = Erster/Vorderster“ bzw Sanskrit „purva“ und sind wirkliche Ehrentitel. Aus diesem Wort stammen auch die heutigen deutschen Worte „fr?her, F?hrer, Erster“. „Herr“ und „Frau“ ist der Ehrentitel f?r die Ersten in jeder Gemeinschaft die zuerst eine mutige Tat wagen. Heute ist es ihre Aufgabe die Mauern des gigantischen Klosters der 80 Millionen B?rgersklaven niederzureissen und Freiheit zu bringen. wikingerfrau

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1 Response

  1. 10. März 2017

    […] von „close“ hatte ich bereits an Hand des Wortes „Kloster“ erkl?rt http://fri.us.com/2017/03/05/die-wikinger-sind-die-guten/ So wie das Kloster f?r unsere Ahnen ein verschlossener Ort war in dem f?r die Insassen harte […]

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