China ?bernimmt weltweit das Sagen bei der Interpol

Der phi Pressedienst berichtet und kommentiert: Peking hat eine Festung der unabh?ngigen Polizeigremien still und leise erobert. Der chinesische Kommunist Meng Hongwei wird neuer Chef der Interpol! news003m

Von den westlichen Medien ist dieser Vorgang total ignoriert worden. Interpol ist die gr?sste Polizeiorganisation der Welt. Der 63-j?hrige ist vorerst f?r vier Jahre gew?hlt worden. Wie kritische westliche Fachbeobachter festhalten: „…mangelt es ihm nicht an Fachkompetenz und Polizeierfahrung“. Bitter der Kommentar: „Er hat nur Erfahrung auf der falschen Seite gesammelt.“ Meng ist n?mlich Vizepolizeiminister der Volksrepublik China, und das schon seit zw?lf Jahren… Neben dem Auftrag an die Polizei, in China f?r Recht und Ordnung (was dort darunter verstanden wird!) zu sorgen, ist die Polizei in der Volksrepublik klar ein politisches Instrument, das die Herrschaft der Partei st?tzen soll.

Amnesty International, der internationale „Wachhund“, h?lt die Wahl Mengs zum obersten Interpol-Chef als ausserordentlich beunruhigend. Noch beunruhigender ist es, dass Peking seit Jahren versucht, „?ber Interpol Andersdenkende und chinesische Fl?chtlinge im Ausland verhaften zu lassen.“ Die Interpol-Charta schliesst zwar ausdr?cklich jede Intervention „politischer Natur“ aus. Aber es ist f?r Peking ein Leichtes, aus jedem politischen Fl?chtling oder Andersdenkenden einen zivilen oder kriminellen Fall zu konstruieren. Es sind denn auch die B?rgerrechtler aller Couleurs, die sich seit Jahren schon beklagen, dass sich Interpol direkt oder noch mehr indirekt seit Jahren f?r die Ziele autorit?rer Regimes wie Iran, Syrien, Russland oder China einspannen l?sst…

Meng Hongwei stammt aus der Stadt Harbin im Nordosten Chinas. Er studierte Jura an der Peking Universit?t, bevor er eine steile Karriere im Sicherheitsapparat Chinas machte. Denn neben dem Vizepolizeiminister Chinas ist er auch stellvertretender Leiter der Bewaffneten Volkspolizei. Das ist eine paramilit?rische Einheit, die bei Unruhen im Landesinneren eingesetzt wird. Die Hilfe von Interpol sucht China vor allem in den letzten Monaten bei dem von Partei- und Staatschef Xi Jimping gestarteten Antikorruptionskampagne. Diese l?uft unter dem Namen „Fuchsjagd“. Damit wurden 240 fl?chtige korrupte Beamte aus dem Ausland zur?ckgeholt. Nach den 100 meistgesuchten wurde 2014 ?ber Interpol per „roter Ausschreibung“ weltweit gefahndet, ein Drittel davon ist mittlerweile wieder nach China zur?ckgeschafft worden… Aber Zur?ckhaltung herrscht: Die meisten westlichen L?nder halten sich mit der Auslieferung von Chinesen an deren Heimatland China zur?ck

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