IfW der Uni Kiel: Mindestlohn schadet dem Arbeitsmarkt doch

(Kiel 12.2.2016) In seiner aktuellen Studie kommt das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel zu dem Ergebnis: Die Hinweise für Beschäftigungsverluste durch den staatlichen Zwang zum Mindestlohn erhärten sich

In der gestern veröffentlichten Studie heisst es „Der Mindestlohn kann also zum einen zu Entlassungen, zum anderen aber auch zu weniger angebotenen Stellen führen. Menschen haben es dann schwerer, einen Job zu finden. Es ist davon auszugehen, dass der Mindestlohn für diese Entwicklung ursächlich ist. Andernfalls hätten sich sowohl der Abbau der Stellen als auch die verminderte Neueinstellung auch ohne die Mindestlohneinführung ereignen müssen, worauf wenig hindeutet“

Quelle: https://www.ifw-kiel.de/medien/medieninformationen/2016/mindestlohn-hinweise-fur-beschaftigungsverluste-erharten-sich

Ungeachtet dieser Nachricht forderte die IG Bau hingegen gestern eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns. Die Zeitung jungewelt berichtet in ihrer heutigen Ausgabe: „Zwei Dinge sind für IG-BAU-Chef Robert Feiger klar: Der Mindestlohn muss auch für Flüchtlinge gelten. Und: Die gesetzliche Lohnuntergrenze muss in diesem Jahr erhöht werden.“

https://www.jungewelt.de/2016/02-12/020.php

kontrolle

 

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1 Response

  1. Katja sagt:

    Letztendlich müssen die Menschen aber endlich wieder von ihrem Geld leben können, was aber aktuell nicht der Fall ist. Beim Thema Mindestlohn muss sich einfach noch einiges mehr ändern.

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