nobody hat das Volk verhetzt… schon wieder…

„nobody“ so nennt sich Rechtsanwalt Waldemar Stefan Cimala aus Wesseling in seinem pers?nlichen Blog https://kosmologelei.wordpress.com

In seinem Blog prangert er mit viel Wortwitz einige Kuriosit?ten der Zeitgeschichte an, und es ist wirklich kurzweilig seinen Gedanken dort zu folgen, auch wenn man nicht politisch seiner Linie folgt. Diese politische Line ist auch nicht ganz eindeutig, sie schlingert eigentlich zwischen dem Gutmenschen und dem gutem Menschen hin und zur?ck. Viel Kontroverses zum Anklagen ist dabei, sehr viel Provokation, aber Volksverhetzung… naja in diesem Punkt hat sich das System wohl den Falschen ausgew?hlt.

Gegen Waldemar Cimala l?uft nun schon das zweite Ermittlungsverfahren wegen einer Volksverhetzung und ?ber den Hintergrund ist noch nicht viel bekannt. Das erste Verfahren wurde just erst eingestellt und nun auf ein Neues. Das Positive an dem ersten Verfahren war, da? es uns einen Einblick liefert wie das so beim Staatsschutz l?uft. Der folgende Bericht ist unver?ndert vom Blog kosmologelei:

nobody war doch gestern in K?ln beim Staatsschutz, weil er ein Volxverhetzer ist. Sch?n hamses da im neuen Polizeipr?sidium. Ich kannte ja nur den alten Waidmarkt. ?berhaupt hat sich Kalk sehr ver?ndert … anyway … ich war zu fr?h, fast eine halbe Stunde zu fr?h. Das habe ich dem netten Herrn am Empfang auch gesagt. Er hat mich trotzdem gleich telefonisch angemeldet, aber Frau KOK Vanessa A. hatte wohl keine Zeit. Muss besch?ftigt gewesen sein, denn sie hat mich bis 10.58 Uhr warten lassen. Nachdem wir zu Fu? im zweiten Stock angekommen waren und ich ein paar Minuten dort auf dem B?­?erstuhl gesessen habe, wusste ich auch warum. Da oben beim Staatsschutz war der Teufel los. In den 20 Minuten meiner “Vernehmung” hat sich auf dem Flur kein einziges Mal ein Telefon geregt (T?ren standen offen, h?tte ich ge­h?rt), kein Publikum … nur gesch?ftiges Treiben … niente, nada, nigges.

Frau KOK sitzt mit einem Kollegen zusammen in einem Raum. Ist so ?blich. Mein Aufenthalt in dem Raum begann damit, dass der Kollege sich zun?chst mit Frau KOK ?ber ein Telefonat unterhalten hat, dass er wohl in ihrer knapp zwei­mi­n?­ti­gen Abwesenheit gef?hrt haben muss und zum Ergebnis hatte, dass eine “Zeu­gin” wohl ein Aussagever­weigerungs­recht hat. Es folgte das ?bliche Perso­na­lien­gepl?nkel. Frau KOK wollte meinen Ausweis sehen. Dabei hatte sie den doch dem Bildschirm, dem linken, von mir abgewandten … die sitzen da alle vor zwei Flachbild­schirmen. In einen kurzen Zwischen­disput hat sich dann der Kollege eingemischt. Ich habe den dann gefragt, ob er denn auch an meinem “Fall” arbeitet, was er bejahte, denn “wir arbeiten hier im Team“.

Es folgte die Frage, ob ich mich zur Sache ?u?ern wolle. Darauf nobody im O-Ton: “Das wei? ich noch nicht, denn ich wei? ja nicht welche Sache.” Frau KOK: “Das habe ich ihnen doch gesagt, eine Anzeige wegen Beleidigung und Volksverhetzung.” nobody: “Das sind Paragraphen, keine Sachverhalte. Falsche Reihenfolge … ich kann mich erst zu einer Sache ?u?ern, wenn ich die Sache kenne.” Das hat Frau KOK dann eingesehen und mir sogar die aufgeschlagene Akte mit einem Ausdruck einer Seite meines kleinen kosmos r?ber geschoben, die die Tatbest?nde “Volksverhetzung und Beleidigung” erf?llen sollte. Da musste ich lachen. Ich wollte erst fragen, ob das hier “versteckte Kamera” ist, habe mich dann aber zu der Frage entschieden, ob Frau V. nicht wei?, was ihre Kollegen auf der anderen Rheinseite ?ber den Anzeigen­erstatter wissen. Sie guckt … ich habe das als “sie stutzt” interpretiert und schiebe nach “derVS“. Ein Grinsen fliegt ?ber ihr Gesicht und sie antwortet, dass sei nicht der Fall, um den es hier geht. OK, denkt sich nobody, sie wei? es und wie sonst h?tte die Akte auch in wenigen Tagen auf gef?hlte 40 Seiten anwachsen k?nnen.

Dann wiederholt Frau KOK die Frage, ob ich mich zur Sache ?u?ern wolle, was ich bejahe. Es folgen die zwei rechtlich entscheidenden Fragen:
1. Betreibe ich diesem Blog? JA!
2. Habe ich das geschrieben? JA!

Und deswegen locken die mich von Wesseling nach K?ln? Nein, in meiner Ein­las­sung k?nne ich ja sagen, warum ich das geschrieben habe. Ich h?tte kurz ant­wor­ten k?nnen: “Weil’s wahr ist”, habe dann aber doch etwas ausgeholt und Frau KOK hat mitgetippt. Ein weiterer Zwischen­disput hat erneut den Be­sch?­tzer­instinkt des links sitzenden Kol­legen geweckt, denn der wurde nun laut und meinte, ich solle nicht unver­sch?mt werden. “Wenn Sie sich h?ren k?nnten, w?rden Sie vom Stuhl fallen … nur weil Sie ein paar Semester Jura studiert haben …” aaah, hat sich nobody gedacht, ein Bildungsneidling … und habe den Herrn Kollegen nach seinem Namen gefragt. Der meinte nun witzig sein zu m?ssen und sagte: “steht drau?en an der T?r“. nobody: “F?r Hinweise bin ich immer dankbar” und bin zum Schild an der T?r gegangen: KHK G.

Wieder auf meinem Stuhl (sehr unbequem, da ist vom Stuhl zu fallen wirklich eine Alternative), ging das Gepl?nkel noch kurz weiter, in das sich nun auch Frau KOK einmischte: ich w?rde nicht in der “?blichen Art antworten” … echt jetzt. Da sitzt jemand und schei?t sich vor der Staatsmacht nicht in die Butzen … na sowas?!

Nun wurde das Protokol ausgedruckt, das ich unterschreiben sollte. Also lese ich … aber Hallo! Spreche ich chinesisch? Zwei von f?nf S?tzen konnte ich beim besten Willen nicht einmal sinngem?? meiner Aussage zuordnen. Das k?n­ne ich ja streichen, sagte Frau KOK, w?hrend ich l?ngst mit Streichen be­sch?f­tigt war. Ich k?nne ja hin­schreiben, was richtig ist. “N?, Sie schreiben, ich streiche … ist ihr Protokoll!” Alles neu zu schreiben, dazu hatte Frau KOK kei­nen Bock, also ward nobody entlassen.
Dimitri-Metzler
Nun wollen Sie sicher wissen, um was es geht. Es geht um den Artikel “Putin hilf!” ?ber Dimitri Metzler (richtig Dmitri Metzler – Дмитрий Метцлер) aus D?sseldorf, der sich beleidigt f?hlt. Weil Beleidigung kein Offizialdelikt ist, hatDmitri Metzler die Belei­digung in eineVolxver­hetzung ein­ge­wickelt. Nun h?tte der Staatsschutz das Doppel auswickeln k?nnen, die Volks­ver­hetzung als offen­sichtlichen Bl?dsinn in die Tonne klatschen k?nnen und Dmitri Metzler wegen der ver­meint­lichen Be­lei­di­gung auf den Privatklageweg verweisen k?nnen, aber dann w?re am 15. September 2015 ?berhaupt nix los gewesen beim Staatsschutz in K?ln.

Wieder in Wesseling finde ich eine Mehl vor von der AG Cybercrime aus F?rs­ten­feldbruck, die nobody wieder mal um Mithilfe bittet. Dort hat es nobody zwar “nur” mit einem KHM zu tun, aber der ist nett.

Immerhin war mein gestriger Polizeitag nicht ganz umsomst. nobody wurde wieder an den Spruch erinnert: Geh nie zu deinem F?rst, wenn du nicht gerufen w?rscht … ich wurde zwar gerufen, aber zur Polizei muss niemand gehen. N?chstes Mal bitte ich um staatsanwaltschaftliche Vernehmung. Da sitzt dann wenigstens einer, der hat auch ein paar Semester Jura studiert.

Share Button

You may also like...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *